KAB Nikolaus Groß Bottrop

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KAB Leistungen

Beratung und Vertretung im Arbeits- und Sozialrecht.

Das Markenzeichen der KAB:
Wir beraten, begleiten und vertreten KAB-Mitglieder im Arbeits- und Sozialrecht. Dabei geht es vor allem um Fragen aus den Bereichen:

  • Arbeitslosenversicherung,
  • Rentenversicherung,
  • Krankenversicherung,
  • Pflegeversicherung,
  • Unfallversicherung und
  • Schwerbehindertenrecht.

Hier vertritt der
KAB-Rechtsschutz seine Mitglieder in allen Instanzen (im Arbeitsrecht in erster Instanz), und das ohne weitere Kosten, denn dieser Rechtsschutz ist im KAB-Beitrag enthalten!

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Chronik St. Barbara, Bottrop

1955 - 2007

1953 - Anfang Oktober 1953 wird der wird der Grundstein für die St. Barbara Kirche in Bottrop Lehmkuhle, auf dem Gelände zwischen Essener Straße und Unterberg gelegt. Pastor Telohe, der als Pfarrer der Mutterkirche Herz Jesu anwesend war segnete den Grundstein. Er stellte in seiner Festansprache das Leben der heiligen Barbara in den Mittelpunkt, denn die Kirche sollte nach der Fertigstellung den Namen dieser großen Heiligen tragen, die als Schutzpatronin der Bergleute verehrt wird.
Am 22.12.1953 konnte das Richtfest gefeiert werden.

1954 - In der Mitte der Hauptfront, zwischen beiden Eingängen war ein 2,50 x 2,80 m großes Fenster eingefügt worden. Das vom Düsseldorfer Künstler Thiel entworfenen Fenster soll an das Pfingstfest erinnern, an dem Petrus inmitten seiner Apostel und der Heidenwelt seine erste eindrucksvolle Predigt hielt. Die anderen 10 Fenster wurden ebenfalls vom geleichen Künstler entworfen.

1955 - Am 16. Juli erhielt die St. Barbara Kirche ihre Konsekration durch den Weihbischoff Baaken. Am 17. Juli wurde das Innere des Gotteshauses und der Opferaltar geweiht. Dabei wurden Reliquien der Heiligen Luciata und Coronata aus den römischen Katakomben in den Altarstein eingelassen.
Der neue Pfarrbezirk der Mutterpfarre zum „Heiligsten Herzen Jesu“ umfasste zu diesem Zeitpunkt 3.500 Seelen.
Einige Monate nach der Kirchweihe wurde auf dem Altar des einzigen Seitenschiffes der Kirche einen Muttergottesplastik aufgestellt. Das Werk des Oelder Künstlers Heinrich Lückenkötter stellt Maria mit dem Kinde dar.
Zum ersten Weihnachtsfest ertönten zum ersten Mal die neuen Glocken. Die größer Glocke ( Ton „g“), erhielt die junge Pfarrgemeine von der Mutterpfarre Herz-Jesu. Die kleiner „c“ Glocke, die ehemals vom Turm der kath. Kirche in Groß-Polonka, Krs. Bielitz, geläutet hatte, wurde über den Glockenfriedhof im Hambur g bezogen.

1956 - Im Anfang des Jahres erfolgte die kirchliche Einführung von Pastor Zdarta in sein Amt als Pfarrer.
Mitte des Jahres konnte die 3. Glocke geweiht werden. Diese „b“ Glocke erhielt den Namen der Pfarrpatronin. Ende November wurde das Taufbecken aufgestellt. Zum Barbara-Fest im Dezember wurde zum ersten Mal das Barbaralied gesungen.

1957 - Der Kunsttanzende barbara wepmaler R.M. Bongarts aus Issum erhielt den Auftrag zur Erstellung des Kreuzweges. Er endet mit der 15. Station, der Auferstehung Christi, um auszudrücken, das nach Kreuz und Leid auch uns die glorreiche Auferstehung zuteil wird. Vom selben Künstler stammt auch das Bild der hl. Barbara, die tanzend den Seiteneingang zierte. Bilder des hl. Josef und del hl. Antonius wurden später noch hinzugefügt.

1958 - Der Neubau des Kindergartens wurde im Anschluss an die Kirche errichtet. Am 29. August findet das Richtfest statt.

1959 - Die ersten Teile der Orgel wurden geweiht. Sie stammten aus den Werkstätten Breil in Dorsten.

1960 - Der erste hauptamtlich angestellte Küster, Organist und Chorleiter wurde Herr Heinrich Daniel. Der Kirchenchor wurde gegründet. Der Künstler Bongarts stellte das Altar-Putzmosaik „Der Auferstandene“ fertig.

1961 - Das Pfarrhaus wurde gebaut und konnte am 5. Juli bezogen werden. Am 18. Juni feierte Herr Pfarrer i.R. Groeger, der sich noch seelsorglich in der Pfarre betätigte, sein goldenes Priesterjubiläum. Am 16. Juli folgte Herr Pastor Zdarta mit seinem silbernen Priesterjubiläum. Gleichzeitig wurde der 2. Teil der Orgel eingeweiht.

1964 - Durch Vermittlung von Herrn Pater Buers, erhielt die Pfarrgemeinde einen kleinen Splitter vom Kreuz Christi in einer Silberkapsel mit authentischer Urkunde aus Rom.

1967 - Kauf des Grundstückes Unterberg 12 -14, auf dem mal das Pfarrheim entstehen sollte.

1968 - Am 8. Februar wurde das Kreuz des Tabernakels aus der Kirche gestohlen. Das Kreuz kann auf merkwürden Umwegen aber wieder zur St. Barbara Kirche zurück.

1969 - Zum ersten Mal feierten Die Gläubigen von St. Barbara und Herz-Jesu mit das Fronleichnamsfest gemeinsam.

1973 - Am Dreikönigstag zogen zum ersten Mal die Sternsinger durch die Gemeinde. Kaspar, Melchior und Bathasar wurden von Kindern des Marienheims an der Unterbergstr. Dargestellt.

1974 - Baubeginn des Pfarrheims an der Unterbergstraße.

1975 - Am 27. April wurde das neue Pfarrheim offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das von dem in der Pfarrgemeinde lebenden Bildhauer Alfred Wrabetz geschaffene Holzkreuz wurde im Pfarrheim angebracht.

barbara kirche innen

1976 - Am 14. März fand im neuen Pfarrheim eine Verkaufsausstellung von Osterbastelsachen der Frauengemeinschaft statt. Am Ostermontag wurde hinter dem Pfarrheim erstmals ein Osterfeuer entzündet. „Es ist gut“, so erklärte Pastor Zdarta, „wenn altes Brauchtum auch bei uns wieder auflebt!“
Am 19. Juli wurde das 40-jährige Priesterjubiläum unseres Pfarrers Stanislaus Zdarta gefeiert.


1977 -
Im Sommer schufen einige Jugendliche die Katakombe unter dem Kindergarten. Hier sollten Filme vorgeführt, Musik-, Spiel und Diskussionsabende veranstaltet werden.

1978 - Beginn der Renovierungsarbeiten im inneren der Kirche, die am 24. Febr. fertig gestellt wurden. Es wurde auch eine neue Kirchenheizung angeschafft. Gemeinsam gründeten St. Barbara und Herz Jesu einen Kinderchor mit fast 50 Mitgliedern unter der Leitung von Kaplan Tomaszewski. Es fanden sich auch 3 Gitarrenkreise zusammen.

1980 - Im 25. Jubiläumsjahr kann sich die Kirchengemeinde St. Barbara innerhalb der 18 Pfarren von Alt-Bottrop mit ihrer Kirche, dem Pfarrheim, dem Kindergarten, dem Pfarrhaus und den hübschen Grünanlagen rundherum sehen lassen. Ein wohlgelungenes Werk aller daran Beteiligten.

Quelle : Auszüge aus der Festzeitschrift zur 50 Jahrfeier St. Barbara in Bottrop
Chronistin : Anni Kurschilgen Konrektorin i.R.

- Fortsetzung siehe Teil 2 -